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31.07.2017 | Pressemeldung

Nach Ikea-Entscheidung

Pilotprojekt zur Stärkung der Memminger Innenstadt

Memmingen. Der Memminger Stadtrat und Landtagsabgeordnete Klaus Holetschek hat sich nach der Grundsatzentscheidung des Memminger Stadtrats für die Ansiedelung eines Ikea-Möbelhauses mit Fachmarktzentrum gemeinsam mit Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer erfolgreich für ein Pilotprojekt zur Stärkung der Innenstadt eingesetzt. 



Holetschek: „Im Kern geht es darum am Beispiel Memmingen zu untersuchen, wie es Städten und Kommunen bei derartig großen Einzelhandelsprojekten gelingen kann, mehr Leute für einen Besuch der Innenstadt zu gewinnen“. Pschierer: „Das sind gute Nachrichten. Die Ansiedlung stärkt Memmingen und die Region insgesamt. So entstehen zusätzliche Arbeitsplätze vor Ort. Mit dem vom Bayerischen Wirtschaftsministerium geförderten Pilotprojekt wollen wir die Potenziale, die sich daraus für die Memminger Innenstadt ergeben, nutzen.“

Potentiale ausschöpfen

„Ikea rechnet pro Jahr mit etwa 2,5 Millionen Kunden. Selbst wenn nur ein Bruchteil davon die Memminger Altstadt besucht, wäre das für die Händler und Gastronomen eine gute Sache“, zeigt sich der CSU-Politiker überzeugt. Durch die Ikea-Ansiedelung wird das Memminger Einzugsgebiet von 260.000 auf 1,2 Millionen Menschen steigen. „Wir müssen jetzt alle gemeinsam an einem Strang ziehen, die Weichen richtig stellen und das Beste für die künftige Entwicklung der Innenstadt machen!“. Das Pilotprojekt soll dabei helfen, Wege und zukunftsfähige Antworten aufzuzeigen, wie wir die Innenstadt etwa durch Beratung, Marketingmaßnahmen oder zum Beispiel einem Buspendelverkehr weiter stärken können. Kreativen Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Ein wichtiger Punkt im Rahmen des Pilotprojekts soll auch die Einbeziehung des Themas Digitalisierung für den örtlichen Einzelhandel sein. „Ich freue mich, dass mein Vorstoß für die Initiierung eines Pilotprojekts zur Stärkung der Memminger Innenstadt bei Staatssekretär Franz Josef Pschierer sofort auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Dafür danke ich ihm sehr“, so Klaus Holetschek. Details und Einzelheiten zur vom Bayerischen Wirtschaftsministerium in Aussicht gestellten Förderung für das Pilotprojekt sind derzeit noch in der Abstimmung. Um die Innenstadtentwicklung nachhaltig weiter voranzutreiben, könnte sich der CSU-Politiker auch vorstellen, für einen gewissen Zeitraum einen Großteil der Ikea-Gewerbesteuereinnahmen zu verwenden. „Wir brauchen jetzt einen wuchtigen und wirksamen Aufschlag für die ´gute Stube` der Stadt. Zudem haben wir mit einer grundlegenden Sanierung und ansprechenden Gestaltung des Bahnhofsareals die große Chance, die Attraktivität der Innenstadt zu erhöhen. Dies muss jetzt sehr zeitnah wie auch schon Oberbürgermeister Manfred Schilder festgestellt hat, erfolgen, so Holetschek. Foto: Stadt Memmingen (www.memmingen.de)