Wanderausstellung Gemeinsam Gehen
In unserer heutigen Gesellschaft haben Tod und Trauer kaum noch Platz. Wir verdrängen das Sterben aus unserem Alltag und damit auch aus unserem Bewusstsein. Gestorben wird meist im Krankenhaus oder in stationären Pflegeeinrichtungen, also anonym und in fremder Umgebung.
Dabei wünschen sich fast alle Menschen, die letzten Wochen, Tage und Stunden ihres Lebens zu Hause im Kreis der Familie zu verbringen. Dank der Hospizbewegung ist es möglich geworden, diesen Wunsch immer öfters zu erfüllen. Die Wanderausstellung „Gemeinsam Gehen“, zusammengestellt vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, will das Thema Sterbebegleitung stärker in das Bewusstsein aller Bürger rücken. Sie gibt einen Einblick in die vielen Facetten der Hospizarbeit und zeigt, dass es bei der Hospizarbeit nicht um einen technischen Versorgungsbaustein im Gesundheitssystem geht, sondern um eine innere Haltung zu Tod und Sterben. Nach einer Auftaktveranstaltung der Cityseelsorge Memmingen Anfang Oktober und einer anschließenden erfolgreichen und gut besuchten Veranstaltung des Landtagsabgeordneten Klaus Holetschek und seinen Bundestagskollegen Stephan Stracke, Dr. Georg Nüßlein und Emmi Zeulner Mitte Oktober in Bad Grönenbach mit dem Titel "In Würde sterben - zur aktuellen über Sterbehilfe, Hospiz- und Palliativstrukturen" bildet die Ausstellung nun den Abschluss der Veranstaltungsreihe "Gemeinsam Gehen. Leben in Würde - Sterben in Frieden". Die von MdL Klaus Holetschek organisierte Ausstellung gastiert im Foyer des Landratsamts Unterallgäu in Mindelheim von Dienstag, 17. November, bis Freitag, 27. November, geöffnet Montag bis Donnerstag von 8 bis 17.30 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr.
Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, den 17. November 2015 um 19.00 Uhr im Foyer des Landratsamts.
Hierzu sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen!
Um Anmeldung zur Ausstellungseröffnung über mein Abgeordnetenbüro bis spätestens 13.11.2015 wird gebeten. Weitere Einzelheiten erhalten Sie über einen Klick auf o.g. Link.
Für eine Besichtigung der regulären Ausstellung ist keine Anmeldung erforderlich.