Klaus Holetschek

Verkehrspolitischer Austausch zwischen Landtagsabgeordnetem Klaus Holetschek und Bundestagskollegen Lange und Stracke

04.08.2014, 14:59 Uhr | Pressemeldung

Memmingen. Der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, MdB Ulrich Lange, und sein Kollege Stephan Stracke trafen sich bei Landtagsabgeordneten Klaus Holetschek zum Austausch über diverse verkehrspolitische Themen. Dabei ging es unter anderem um die Elektrifizierung der Bahnstrecke München-Lindau, das S-Bahn-Regio-Konzept Donau-Iller, den Allgäu Airport, aber auch um Fragen des Lärmschutzes, der die Bürgerinnen und Bürger massiv beeinflusst.
Verkehrspolitisches Gespräch in Memmingen zwischen Landtagsabgeordnetem Klaus Holetschek und den beiden MdBs Ulrich Lange und Stephan Stracke. Foto: Privat.Verkehrspolitisches Gespräch in Memmingen zwischen Landtagsabgeordnetem Klaus Holetschek und den beiden MdBs Ulrich Lange und Stephan Stracke. Foto: Privat.
Die Abgeordneten waren sich einig, hier zum Wohle der Region eng und abgestimmt zusammenarbeiten. Des Weiteren ging es auch um die Ortsumfahrung Heimertingen, die auch in Bezug auf geplante Maßnahmen in Memmingen immer wieder diskutiert wird.
 
Ulrich Lange wies als verkehrspolitischer Sprecher daraufhin, dass die Maßnahmen im Jahr 2015 mit der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans neu begutach-tet werden. Neben der Gruppe der großräumig bedeutsamen Projekte (Autobahnen und überregional bedeutsamen Bundesstraßen) wird es auch eine gesonderte Gruppe der regional bedeutsamen Projekte (sonstige Bundesstraßen und Ortsum-fahrungen) geben. Hier werden die Projekte in „Vordringlichem Bedarf (VB)“ und „Weiterer Bedarf (WB)“ eingeteilt. Vordringlich sind Projekte mit einem guten Verhältnis aus Nutzen und Kosten. Insgesamt sind für regional bedeutsame Straßen-projekte 30 % der Mittel vorgesehen. 
 
Einig war man sich, dass es gelingen muss, die Mittelverteilung anders zu struktu-rieren, um nicht 70 % der Mittel ausschließlich für den Autobahnbau zu binden. Holetschek appellierte, den ländlichen Raum mit einzubinden. Der Bundesverkehrs-wegeplan muss so konzipiert sein, dass Projekte mit vordringlichem Bedarf auch wirklich vordringlich umgesetzt werden.