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06.05.2019 | Pressemeldung

Hartmannbund, Verband der Ärzte Deutschlands e. V.

Gesundheitsexperte Klaus Holetschek spricht bei Landesdelegiertenversammlung

Bad Wörishofen. Bei der Landesdelegiertenversammlung des Hartmannbundes, dem Verband der Ärzte Deutschlands e. V. , hat der Memminger Landtagsabgeordnete Klaus Holetschek, zugleich stv. Gesundheits- und pflegepolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, ein Grußwort gesprochen. Dabei betonte Holetschek wie wichtig es ist, dass mit Blick auf eine älter werdende Gesellschaft mehr Ärzte als Ansprechpartner für alle Bürger in der Nähe ihres Wohnortes zu finden sind und nicht nur in den Städten, sondern v.a. auch auf dem Land. 



Alarmierend ist dabei, dass mehr als jeder 3. Hausarzt in Bayern bereits über 60 Jahre als ist und deswegen in absehbarerer Zeit in den Ruhestand gehen wird. Auch bei den Fachärzten bahnt sich eine ähnliche Entwicklung an. Hier gelte es gegenzusteuern. „Für die CSU-Fraktion hat die optimale ärztliche und auch pflegerische Versorgung der Menschen einen überragenden Stellenwert“, so Holetschek. 

Klaus Holetschek ging kurz auf ein Bündel von Maßnahmen ein, die die CSU-Fraktion in der letzten Legislaturperiode im Landtag eingebracht hat, z. B. die Förderung der Niederlassung, das Thema Masterplan Medizinstudium 2020 in Verbindung mit der Landarztquote oder auch die neuen Medizinstudienplätze, die an der Uniklinik Augsburg entstehen. Holetschek dankte dem Hartmannbund für seine Initiativen und forderte alle auf, daran mitzuwirken, den Beruf des Arztes attraktiv zu halten, z. B. Bürokratie zurück zu drängen, und gemeinsam die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen, gerade auch im Hinblick auf die großen Herausforderungen der Digitalisierung.

Foto, von links: der Vorsitzende des Hartmannbundes, Prof. Dr. Wolfgang Locher, der Präsident der Bayerischen Landesärztekammer, Dr. Gerald Quitterer, und Klaus Holetschek, MdL.